Neuer Hund

Der Neue im Rudel! Durch seitliches Vorbeilaufen lernt er kennen und traut sich näher heran.

Informationen aus dem Tierheim:

  • ab Januar 2018 als Fundhund im Tierheim
  • Tierheim-Name: Manni
  • mittelgroßer weißer SH-Mischling
  • geboren vermutlich 06/ 2014
  • „Angsthund“
  • Manni verhielt sich im Tierheim sehr ängstlich, teils panisch. Er hatte Angst vor allem und jedem, bis er sich daran gewöhnt hatte.
    Zum Beispiel biss er anfangs Leinen durch, um sich zu befreien.
  • seit Mai 2019 in unserem Rudel
Seine anfängliche Angeberei kam nicht gut an.
Etwas später dreifache Toleranz


Die erste Woche:

Manni ist hier angstfrei. Wenn ihm etwas unbekannt ist, ist es ihm unheimlich. Dann nimmt er sich ausreichend Abstand, so dass er sich sicher fühlt. Außerdem versichert er sich anfangs minütlich, ob sein Weg zum sicheren Versteck noch frei ist. Wenn man Manni betrachtet und behandelt, als sei er ein menschengeprägtes Haustier, dann gibt es Probleme: viele Angst-Situationen für Manni und große Enttäuschung für Menschen. Stellt man sich jedoch vor, es handle sich um ein Wildtier, zum Beispiel einen Fuchs, dann gibt es einen erfreulichen Moment nach dem anderen. Die Abstände, die Manni sich anfangs nimmt, sind für ein Wildtier gering, für tierliebende Menschen dagegen gefühlt riesig.

Das Wichtigste im Umgang mit scheuen Wildtieren, deren Vertrauen man gewinnen möchte: Nicht hingehen! Abwarten, abwarten, abwarten, kommen lassen, weglaufen lassen, abwarten, kommen lassen, weglaufen lassen usw.

Da ich dieses Verhalten aus Darias erster Zeit bei mir kenne, weiß ich, dass sich meine Entbehrungen (nicht hinsehen, nicht berühren, etc.) lohnen werden.

Überholt wird nicht. Von Daria lässt sich das Energiebündel ausbremsen und verlangsamen.

Diese Fotos sind nach einer Woche Aufenthalt hier entstanden. Mit der Zeit werden weitere Informationen und Fotos folgen.